draussen die stadt (2014)


Da sitzt einer im Dunkeln mit einer Stirnlampe. Die hat er montiert damit er nichts von dem sehen muss, was er nicht sehen will.
Er zeichnet wirres Zeug auf weisse Blätter, mit denen er die Fenster zuklebt. Da kommt kein Licht mehr nach drinnen. Da dringt kein Blick mehr nach draussen. Wie ein Irrsinniger zeichnet er, zeichnet um zu verstehen, was mit ihm ist. Immer wieder diesen Fisch, dem eine fette Assel die Zunge weggefressen hat.

So ist das mit Panikattacken: Das sind Asseln, die einem die Zunge wegfressen.

Produktionsteam:

  • Musik / Komposition: Mareike Hube
  • Szenische Einrichtung: Nina Steinemann
  • Video / Licht & Tontechnik: Kevin Graber

 

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